Cleaning up my digital identity

As part of my end of year cleaning activities I decided to clean up my digital identity. When I started creating accounts like XING, LinkedIN, Twitter, Instagram, this blog here and so on, I didn’t make my head around how to use them in a structured manner. By now pretty much all of these accounts went from active „adding-stuff-to-the-digital-world-accounts“ to passive „consume-what-is-published-accounts“. At the moment I’m not sure whether to keep or delete many of these accounts, so I start cleaning up a bit to remove wrong or inaccurate information.

For this blog this means that I updated WordPress, gave it a new cleaner look, removed some inaccurate information and switched the main language to English as my current work environment is more international. So, stay tuned, I’ll let you know what is happening here.

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Wie erstelle ich eine Präsentation? – Ein (Live-)Mitschnitt – Teil II

Wie Ihr am Titel merkt, ist die Versprechung „Live“ leider nicht mehr ganz zu erfüllen. Trotzdem möchte ich diese Artikelserie weiter fortführen, um den Enstehungsprozess meiner SEACON-Präsentation etwas näher zu beleuchten. Aus Livemitschnitt wird also eine zeitversetzte Übertragung.

Den ersten Teil dieser Artikelserie findet Ihr übrigens hier: Wie erstelle ich eine Präsentation? – Ein Livemitschnitt

Schritt 3 – Gezielte Recherche

Spätestens nachdem ich im Rahmen von Schritt 1 (Kernaussage) und Schritt 2 (Themensammlung) das grobe Gerüst festgelegt habe, gehe ich auf eine gezielte Suche nach Quellen und Inspirationen. Diese finde ich meist in Büchern und in Blogeinträgen.
Für die Verwaltung der Informationen, die ich im Netz finde, verwende ich Delicious. Alle Einträge, die ggf. relevant sind, versehe ich mit einem eindeutigen Tag (hier: dubistdesigner), um sie später wiederzufinden. Für die Netzrecherche verwende ich drei Ausgangspunkte:

  1. Google
    Ich „google“ einfach Begriffe, die ich bereits in meiner Themensammlung verwendet habe, und schaue, ob ich etwas relevantes finde.
  2. Meine bestehenden Bookmarks
    Als aktiver RSS-Konsument habe ich eine ganze Reihe von Einträgen bereits mit einem Lesezeichen versehen. Diese gilt es nun nochmals zu scannen und die für die Präsentation relevanten Einträge heraus zu filtern.
  3. Blogrolls und Links
    Ich folge Blogrolls und Links auf Seiten, die relevante Einträge für mich bereit halten. Die Annahme hierbei ist, dass sich Autoren, die mir interessante Informationen bereit stellen, in einem Netzwerk von Gleichgesinnten bewegen.

Es entsteht während der Recherche eine große Liste aus Büchern und Links. Noch wichtiger als der bloße Inhalt ist allerdings, dass man während dieser „Reise“ Eindrücke, Ideen und Inspirationen für den eigenen Vortrag sammelt.

Dieser Schritt 3 zieht sich unter Umständen über mehrere Wochen hin – je nachdem wie gut man die Thematik schon kennt – und kann schon nach Schritt 1 (Kernaussage) beginnen. Der Teil Recherche nimmt bei der Vortragsvorbereitung den mit Abstand größten Teil der Zeit in Anspruch.

Ergebnisse der Recherche

Aber nun zu den Ergebnissen meiner Recherche. Die folgende Liste ist bereits die „gekürzte“ Fassung und enthält nur Einträge, die ich als besonders Lesens- bzw. Sehenswert erachte.

Bücher

  • Presentation Zen (Garr Reynolds – New Riders – 2010)
    Das erste Buch von Garr Reynolds, in dem er in sehr lesenswerter Weise darstellt warum es sich lohnt Präsentationen mal anders zu halten.
  • Presentation Zen Design (Garr Reynolds – New Riders – 2010)
    Während Garr Reynolds in seinem ersten Buch das Warum beschrieben hat, zeigt er in seinem zweiten Buch das „Wie“.
  • Slidology (Nancy Duarte – O’Reilly – 2008)
    Nancy Duarte geht mit ihrem Buch in dies selbe Richtung wie Presentation Zen Design. Die Inhalte doppeln sich nicht kaum in ihrem Inhalt, sondern ergänzen sich sehr gut in der Tiefe der Betrachtung der einzelnen Themen.
  • Universal Principles of Design (William Lidwell, et al – Rockport – 2010)
    Dieses Buch zweigt 125 Designprinzipien inklusive Beispiele. Hierei werden nicht nur Druck- und Bildschirmwerke betrachtet, sondern unter anderem auch Flugzeuge, Häuser und Brücken.
  • The Back of the Napkin (Dan Roam – Portfolio Hardcover – 2008)
    Mit Bildern Probleme lösen und Ideen verkaufen. Das ist der Untertitel dieses Buches von Dan Roam. Sie lernen hier zwar keine Zeichentechniken, aber sie lernen welche Methoden beim Zeichnen angewendet werden können und warum es nicht so wichtig ist wie gut man zeichnen kann.
  • The Non-Designer’s Design Book (Robin Williams – Peachpitt Press – 2008)
    Aus meiner Sicht das absolute Standardwerk für jeden Nicht-Designer – zumindest für mein Präsentationsthema. Robin Williams behandelt Designprinzipien, Schriften und Farben. Also alles was man als guter (Nicht-)Designer braucht.

Artikel und Blogs im Web

Mit den gesammelten Ergebnissen heißt es nun das erstellte Grobgerüst zu überarbeiten und die ersten Folien zu erstellen.

…to be continued

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Du bist Designer!

Der erste Tag der SEACON 2010 ist vorüber und somit liegen jede Menge spannende Diskussionen und Vorträge hinter uns. Die gute Nachricht dabei ist, dass noch ein Tag vor uns liegt. Und zumindest was das Programm betrifft, verspricht dieser kommende Tag nicht minder spannend zu werden.

Das Thema: Du bist Designer! – Wie gutes Design die Aussagekraft von Informationen erhöht. Auch wenn ich in den folgenden Zeilen noch nicht so sehr auf die Inhalte eingehen möchte, möchte ich Euch die passenden Folien zu diesem Vortrag nicht vorenthalten.

Neben dem Vergnügen vielen guten Vorträgen zu lauschen – insbesondere die Peche Kuchas und der Vortrag von Bernd Schiffer und Henning Wolf waren einfach großartig – hatte ich das besondere Vergnügen gleich im ersten Slot einen Vortrag halten zu dürfen.

Für alle, die Probleme mit Flash haben – sowas soll es ja geben – hier der Vortrag als PDF: Du bist Designer!

Zugabe

Als kleine Zugabe und auf Wunsch einiger Zuschauer möchte ich Euch mit den Quellen für meine Bilder versorgen.

Die meisten Bilder in dieser Präsentation stammen von www.istockphoto.com. Dies ist meine absolute Lieblingsseite was den Bezug von qualitativ hochwertigen Bildern betrifft. Doch die Seite ist bezahlpflichtig, dabei die Bilder in Qualität und Vielfalt kaum zu übertreffen. Freie Bilddatenbanken sind im Internet ebenfalls zu finden. Gute Anlaufstellen sind:

Als zweite Zugabe werde ich in den kommenden Tagen versuchen ein wenig mehr über die obige Präsentation in Worte zu fassen.

Zuletzt bleibt mir mich noch bei den sehr interessierten Zuschauern zu bedanken, die mir in diesem Vortrag viel Spaß bereitet haben.

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Workshop Games – Teil 2: „Ich arbeite nur mit Super-Helden“

Dies ist der zweite Artikel aus der Serie zum Thema Workshop Games. Bisher veröffentlicht wurde:

  • Stühle rücken
    Ein “Willkommensspiel”, um gleich von Beginn an eine gewisse Spannung zu erzeugen

In Zukunft wird noch über folgende Spiele zu lesen sein:

  • Principles in the pocket
    Ein kurzes Spiel zur Verdeutlichung der Prinzipien, die hinter dem Agilen Manifest stecken
  • Coin Sorting
    Spiel zur Verdeutlichung der Rolle des Kunden in Angebotsprozessen
  • Speed Boat Game
    Ein Spiel aus der Reihe der “Innovation Games“; dient zur Identifikation und Priorisierung von Problemen

Vor einiger Zeit hatte ich das Vergnügen für ein paar Kollegen einen Workshop zum Thema Scrum zu halten. Ein Großteil der Workshop-Teilnehmer arbeitet gemeinsam in einem (Scrum-) Projekt. Ergänzt wurde die Runde durch “Gäste”, die einfach Interesse an dem Thema hatten und gerade in der Region unterwegs waren.

Da es sich hier um einen internen Workshop handelte, hatte auch ich als Moderator ein wenig “Narrenfreiheit” und konnte das eine oder andere ausprobieren. Der theoretische Stoff, den es zu vermitteln gab, wurde von mir durch einige Workshop-Spiele ergänzt.

„Ich arbeite nur mit Super-Helden“
Ausgangssituation

Vorstellungsrunden – eine der wenigen Sachen auf der Welt, die spannend und öde zugleich sein können. Zumindest empfinde ich das so. Denn auf der einen Seite habe ich hier die Möglichkeit etwas über die Menschen zu erfahren, mit denen ich die nächsten Stunden verbringen soll, und auf der anderen Seite sind die Formate dieser Runden oftmals so langweilig, dass man bei der dritten Person schon wieder vergessen hat, was die erste eigentlich erzählt hat.
Als Moderator habe ich zusätzlich noch einen anderen Blick auf Vorstellungsrunden. Denn dies ist oftmals (es sei denn man fängt gleich an Stühle zu rücken) der Beginn eines Workshops oder Meetings und demnach gewinnen die Teilnehmer hierdurch einen ersten Eindruck, der ihre Stimmung für die Anfangsphase bestimmt.
Gute Formate für Vorstellungsrunden bieten jedem Teilnehmer genügend Information über die jeweils Anderen, helfen bei der Erinnerung der Informationen und bieten ein entsprechendes Entertainment, damit die Teilnehmer ein gutes Gefühl bekommen.

In dem Workshop, der hier als Fallstudie dient, hatte ich zudem noch die Situation, dass sich alle Teilnehmer im Vorfeld bereits kannten und eine Vorstellungsrunde im klassischen Sinne eigentlich obsolet gewesen wäre. Dennoch: Ich wollte nicht darauf verzichten und wählte ein etwas „anderes“ Format. Woher ich dieses Format habe, weiß ich leider nicht mehr so genau. Sagen wir einfach es resultierte aus der Erkenntnis

Ich arbeite nur mit Super-Helden

Ablauf

Folgenden Ablauf habe ich angewendet:

  1. Als erstes erläutert man mit einer guten (und ein wenig theatralischen) Geschichte, dass man sich in der Vergangenheit viele Gedanken über Zusammenarbeit mit Kollegen gemacht hat und zu der Auffassung gelangt sei, dass man nur mit Super-Helden zusammen arbeiten möchte. Und da man diese Auffassung ja nicht erst seit gestern vertritt, hat man auch in diesem Workshop nur Super-Helden zugelassen. Da dies nun geklärt sei – so erläutert man weiter – und man sich „unter seinesgleichen“ befindet, könne man sich  gegenseitig mit der richtigen Identität vorstellen.
  2. Nun fordert man die Teilnehmer auf kurz in sich zu gehen und ihre wahre Persönlichkeit, die sie über viele Jahre im Verborgenen gehalten haben, zu ergründen und ihren richtigen „Namen“ auf ein Namensschild zu schreiben. Darüber hinaus bittet man die Teilnehmer zusätzlich zu ihrem Namen auch die Erwartungen auf Karten oder Post-Its zu schreiben
  3. Danach bittet man die Teilnehmer der Reihe nach ihre wahre Persönlichkeit vorzustellen und zu erläutern warum sie sind wer sie sind. Oder anders: Wie haben die Superkräfte Einfluss auf ihr Verhalten als Nicht-Super-Held genommen?
    Zusätzlich fordert man die Teilnehmer auf ihre Erwartungen vorzustellen und an eine Pinnwand/ Flipchart/ … zu kleben.
  4. Wichtig: Nicht vergessen die eigene Super-Helden-Persönlichkeit vorzustellen. Gerne auch gleich zu Beginn der Runde, damit die Teilnehmer ein Gefühl für das Format bekommen.

An dieser Stelle sei angemerkt, dass dieses Spiel nicht ausschließlich in einer Runde gespielt werden kann, in der sich die Teilnehmer bereits kennen. Kennen sich die Teilnehmer bereits, so fällt es ihnen oft leichter sich für ein solches Spiel zu öffnen und auch über ihre nicht ganz so positiven Eigenschaften zu sprechen.

Redest Du mit mir?

Als kleine Erweiterung zu dieser Vorstellungsrunde kann man mit den Teilnehmern vereinbaren, dass man sich für die Dauer des Workshops nur noch mit seinen Super-Helden Namen anspricht. Dies sorgt insbesondere in den Pausen, wenn auch Nicht-Teilnehmer zugegen sein können, für die eine oder andere Erheiterung.
Aber nicht nur des Spaßes wegen ist dies eine gute Zusatzvariante. Denn hierdurch wird für die Teilnehmer etwas Gemeinsames geschaffen (umgangssprachlich „Insider“), das sie verbindet und von Nicht-Teilnehmern abgrenzt.

(Lern-)Ziele

Dieses Kennenlernspiel

  • dient zur allgemeinen Auflockerung der Runde, da es sich deutlich von dem „Normalfall“ unterscheidet.
  • kann dazu verwendet werden den Teilnehmern klar zu machen, dass dieser Workshop anders wird, als sie es vielleicht erwartet haben.
  • bringt die Teilnehmer dazu über die Eigenschaften (positive und negative) zu sprechen, die sie auszeichnen.
  • bringt die Teilnehmer dazu ihre Erwartungen vorzustellen.
  • schafft eine Identifikation. Sozusagen eine eigene Liga der außergewöhnlichen Super-Helden.
  • macht es möglich, dass man sich mit Batman, Superman, Wolverine und Spiderman in einem Raum unterhalten kann.
Erfahrungen

Ich war von diesem Spiel sehr begeistert. Nachdem sich die ersten ungläubigen Blicke gelegt haben, haben sich die meisten der Teilnehmer sofort auf dieses Spiel eingelassen. Es gab allerdings auch Teilnehmer, die eher zurückhaltend reagiert, der Gruppe aber letztendlich ihr wahres Ich vorgestellt haben.
Leider habe auch ich als Moderator es nicht durchgehalten alle Teilnehmer die gesamte Zeit mit ihren Super-Helden Namen anzureden. Hier gibt es eindeutig noch Verbesserungspotenzial.
Zusammengefasst: Mal eine andere Art der Vorstellungsrunde, die Spaß macht und die Teilnehmer aus ihrem gewohnten Denken befreien kann.

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Wie erstelle ich eine Präsentation? – Ein Livemitschnitt

Am 28. und 29. Juni findet hier in Hamburg die SEACON 2010 statt. Die Trivadis ist nicht nur als Aussteller vor Ort, sondern ich habe auch noch das Vergnügen einen Vortrag halten zu dürfen. Mein Vortrag hat auf den ersten Blick gar nichts mit Softwareentwicklung im weitesten Sinne zu tun. Und es freut mich daher besonders, dass der Fachbeirat dieses Thema ins Programm genommen hat. Wie erwähnt ist der Vortrag etwas „aus der Art geschlagen“, dennoch geht es um ein Thema, das uns (fast) alle betrifft.
Der Titel: „Du bist Designer! – Wie gutes Design die Aussagekraft von Informationen erhöht“

Damit Ihr Euch einen Eindruck machen könnt, hier das passende Abstract:

Tag für Tag ist er gefordert: Der Designer in uns. Wir müssen Textdokumente schreiben, Tabellenkalkulationen erstellen und Power Point Präsentationen ausarbeiten. Für all dies gibt es Vorlagen im Unternehmen, aber spätestens wenn es ans Whiteboard geht, sind wir auf uns allein gestellt. Und wenn wir ehrlich sind, dann helfen uns auch die Unternehmensvorlagen nicht immer weiter. Gutes Design ist dabei weit mehr als bloße Dekoration. Es unterstützt die Aussagekraft der Informationen. Ziehen Sie einen Schlussstrich unter undurchsichtige Textdokumente, wirre Zahlenansammlungen in Tabellenkalkulationen und hässliche Power Point Präsentationen. In diesem Vortrag lernen Sie, wie Sie durch die Beachtung einfacher Designprinzipien Ihre Informationen ansprechender und klarer darstellen. Lernen Sie, dass Sie kein Design studiert haben müssen, um kreativ zu arbeiten. Lassen Sie den Designer raus und erleben Sie eine interaktive Geschichte über hilfreiches und sinnvolles Design in Ihrem (Unternehmens-)Alltag.

Nun möchte ich mit diesem Artikel nicht ausschließlich Werbung für meinen Vortrag machen, sondern eigentlich über den Erstellungsprozess meiner Präsentation berichten. Wer in der jüngeren Vergangenheit eine Präsentation von mir gehört hat, der wird feststellen, dass ich meine Inspiration eher hier, hier und hier beziehe als beispielsweise hier.

Die Frage, die ich dann oft bekomme, ist: „Wie kommst Du eigentlich immer auf diesen ganzen Kram?“.

Und genau diese Frage möchte ich mit dieser Artikelreihe beantworten. Es geht um den Erstellungsprozess meiner SEACON – Präsentation. Der nachfolgend beschriebene Prozess ist typisch für meine Vortragsvorbereitung. Sicherlich variiert er von Vortrag zu Vortrag, aber im Großen und Ganzen läuft es immer so ab, wie in diesem und den folgenden Artikeln beschrieben. An dieser Stelle sei allerdings auch angemerkt, dass der hier beschriebene Prozess keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebt. Über Eure Erfahrungen und Ideen freue ich mich wie immer in den Kommentaren.

Schritt 1 – Kernaussage und Thema

Diesen ersten Schritt habe ich bereits erledigt als ich den Vortrag eingereicht habe. Wäre dies nicht der Fall gewesen, so wäre die Entwicklung eines Themas und einer damit verbundenen Kernaussage in jedem Fall die erste Aufgabe, die es zu erledigen gilt. Dies ist zwingend notwendig, um einen klaren Rahmen für die zukünftigen Aufgaben zu schaffen.
Mein persönlicher Tipp: Führt Euch die Kernaussage Eures Vortrags während der gesamten Vorbereitungsphase immer wieder vor Augen und prüft, ob das, was ihr euch gerade ausgedacht habt, diese Kernaussage unterstützt. Ist dies der Fall, dann seid ihr auf dem richtigen Weg. Ist dies nicht der Fall, dann schmeißt das eben entwickelte aus dem Vortrag heraus. Kleiner Wermutstropfen: Dieses Vorgehen ist zu Beginn recht einfach, wird aber umso schwieriger, je weiter ihr in der Vorbereitung voranschreitet.

Schritt 2 – Themensammlung

Als aller ersten Schritt starte ich zunächst mit einer Themensammlung. In diesem konkreten Anwendungsfall kenne ich mich recht gut mit dem Thema aus und weiß in groben Zügen über was ich sprechen möchte. Daher fällt mir eine erste Sammlung der Themen recht leicht.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich wesentlich produktiver bin, wenn ich Tätigkeiten, wie die solche, nicht am Rechner erledige, sondern mittels Post-Its (nein, ich bekomme keine Provision von 3M) und „echten“ Stiften.

Zu erst beginne ich damit die groben Themenblöcke, die ich bearbeiten möchte, aufzulisten. Wichtig dabei ist, dass man zunächst einfach alles aufschreibst, dass einem in den Sinn kommt. Also eine Art Brainstorming mit sich selbst. In einem zweiten Schritt bringe ich die eben geschriebenen Post-Its in eine vorläufige Reihenfolge und schmeiße diejenigen Themenblöcke raus, die schon jetzt keinen Sinn ergeben. Nach dieser ersten Aktion sah es bei mir so aus:

Danach geht es darum ein paar Details hinzuzufügen. Auch hier ist es eine Art Brainstorming mit mir selbst. Ich schreibe zu jedem Themenblock ein paar Stichworte auf, die das Thema detaillieren. An Themenblöcke bei denen ich mir nicht sicher bin, ob sie einen Mehrwert für die Präsentation ergeben, klebe ich ebenfalls ein Post-It mit einem entsprechenden Vermerk. Auch hier das Ergebnis in einem Bild:

Was ich nun habe ist ein erster Entwurf meiner Storyline. Der Entwurf gibt mir einen groben Rahmen vor, in dem ich bewegen werde. Dieser Rahmen ist wichtig, damit ich fokussiert auf das angestrebte Ziel hinarbeiten kann und gibt mir eine entsprechende Richtung für den nun folgenden Schritt 3 – gezielte Recherche.

…to be continued

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